Presse

Der Trommler der Lützower war ein Mädchen (red. / baha)
zu der Ausstellung (Beate Klompmaker) und Lesung (Katharina Rothärmel)  “Eleonore Prochaska”
zu den Frauenliteraturtagen in der Bibliothek in Wittenberge. 10.03.2011
Der Prignitzer, 12.03.2011

Eleonore Prochaska (1785-1813)
Eine Art Denkmal / Ein mediales Kunstprojekt von Beate Klompmaker
Die Trommlerin der Lützower / Erzählung von Katharina Rothärmel
Taschenbuch: 190 Seiten, Doppelbuch
Format: 20 x 14,8 cm, 12 Farbabbildungen und 12 s/w Abbildungen.
trafo Literaturverlag, Berlin 2011
ISBN 978-3-89626-973-7, 19,80,-€

Eleonore Prochaskas Tagebuch unter www.EleonoreProchaska.de, seit 03.2011

Ausstellungsbeteiligung, Eleonore und Horst (Köhler), Gemälde, Tischtuch und Münze, in der Ausstellung
„Bazonnale“ (zum Thema Afghanistan), KET-Fabrik, Weimar, 02.-31.10.2010

Ausstellungsbeteiligung, Eleonore ist da! in: „Wechselstube“,  Eleonore Prochaskas
(Double), Projektraum des Deutscher Künstlerbundes, Berlin,  17.06.-13.08.2010

Eleonore Prochaskas Webseite: www.EleonoreProchaska.de (d,en,cz), 06.2010

Eleonore Prochaskas Blog, Briefwechsel mit ihrem Bruder Johann während ihrer
Militärzeit in Afghanistan, www.EleonoreProchaska.de, vom 10.2010-02.2011

Eleonore Prochaskas Facebook-Identität, seit 07.2010

Vertonungen: Beethoven, Sonate Nr. 12, Op.26, IV. Satz, von Chang-Yun Yoo,  2 Briefe von Eleonore Prochaska und Text Eleonore ist da! von Beate Klompmaker, 2005, Vertonung, Tondokumente des Kunstprojektes zu Eleonore Prochaska, bei YouTube und
unter www.EleonoreProchaska.de, seit 06.2010

Eleonore ist da!, Wettbewerbsbeteiligung mit dem Eleonore Plakat bei
www.GutePlakate.de, Kulturamt Neukölln/Beate Klompmaker, 2010

Eleonore ist da!, in: „Mut und Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“,
Kulturland Brandenburg, Programmheft und Webseite, 2010
Bitte bei Prochaska klingeln!, red.,  Berliner Woche, Sommer 2010

Eleonore ist da!-Bitte bei Prochaska klingeln.,
red., Herrnhuter Bote, Herrnhut, Heft 200, Juni 2010

Eleonore ist da!-Bitte bei Prochaska klingeln. in: „Komplex 650“, Jubiläums-
broschüre zu den 650. Jahrfeier Neukölln-Rixdorf, Mai 2010

Auftritt Eleonore Prochaskas bei der Pressekonferenz des Kunst- und Kultur-
festivals 48Stundenneukölln in Motels Scheune, Berlin-Rixdorf, 21.06.2010
Lesung von Eleonore Prochaska (Double),
Historischen Briefe Eleonores an ihren Bruder (1813), in: „BERLIN leben II”,
Literaturveranstaltung mit 10 jungen Berliner Autoren, Schillerpalais, 05.05.2010

Eleonore Prochaska, Postkartenedition,
neun Karten, Gummilitze und Knopf, 2010

Eleonores Stempel, mit Titel: www.EleonoreProchaska.de, 2010, unikat

Eleonore Prochaska, Tischtuch, Siebdruck, d/90cm, Auflage: 75,
nummeriert und signiert 2010, Druck: SDW-Neukölln, Rütli-Wear, Berlin

Starke Frauen – Eleonore Prochaska
WDR 5, 27.09.2010 von 11.30–11.50h., 20 Min.
von Grit Eggerichs mit Interviewpartnern
Katharina Rothärmel und Beate Klompmaker

Lesung von der Autorin Katharina Rothärmel aus ihrem Buch zu Eleonore Prochaska
Galerie Benario, Berlin am 27.08.2010, 19h

Die Wandlung einer historischen Person in die Aktualität der Gegenwart.
Text von Kunsthistoriker Peter Funken

Bitte bei Prochaska klingeln
Berliner Woche, Sommer 2010

Eleonore Prochaska – eine Frage der Zeit” von Michael Hühn
Der Ganghofer, Berlin, Juli 2010

Herr Leutnant, ich bin ein Mädchen” von Laura Fricke
Strassenfeger, Ausgabe: Sommer (Ausgabe 15, Juli 2010)

“Klingeln, bis die Kunst kommt” von Gunda Bartels
Der Tagesspiegel, Berlin, 24.06.201

“Erinnern, Vergessen, Behalten, Verlieren” ist das Motto der zwölften “48 Stunden”.
Passend zum 650. Geburtstag von Rixdorf, das im 18. Jahrhundert Zuflucht und Heimat für Glaubensflüchtlinge aus Böhmen wurde.

Eine Migrantin, ist ja klar. Eleonore Prochaska ist typisch Neukölln: die Familie stammt aus Böhmen, sie studiert, ist 28 und nach ihrem Wehrdienst in Afghanistan frisch hergezogen. Wehrdienst in Afghanistan? Das klingt nun weniger typisch. Und auf den zweiten Blick ist es die ganze Eleonore nicht. Sie ziert ein Riesenwerbeplakat in der Richardstraße, hat einen Briefkasten in der Kirchgasse 60 und ab Freitag ihren eigenen Blog auf der Seite EleonoreProchaska.de, aber persönlich ist die Rixdorferin schwer anzutreffen.

Das könnte was damit zu tun haben, dass Eleonore Prochaska im März 1785 geboren wurde. Also mehr als 225 Jahre vor dem diesjährigen Kunst- und Kulturfestival „48 Stunden Neukölln“, das Freitagabend mit dem Projekt „Eleonore ist da – bitte bei Prochaska klingeln“ die Wiedergeburt der tollkühnen Schönen feiert. Eine von 700 Festivalveranstaltungen, die Neukölln bis Sonntagabend an rund 340 Orten wieder einen Hauch von Hotspot, Kulturschmelztiegel und Trendbezirk verleihen, der er ja tatsächlich ist. Zumindest in den grünen Kuschelecken zwischen Landwehrkanal und S-Bahnring, wozu die Gassen von Böhmisch-Rixdorf rund um den Richardplatz gehören.

„Erinnern, Vergessen, Behalten, Verlieren“ ist das Motto der zwölften „48 Stunden“. Passend zum 650. Geburtstag von Rixdorf, das im 18. Jahrhundert Zuflucht und Heimat für Glaubensflüchtlinge aus Böhmen wurde. In einer böhmischen Migrantenscheune ist in den nächsten drei Monaten denn auch die aus so einer Einwandererfamilie stammende Eleonore Prochaska zu Gast. Mit einer Soundinstallation, aus der auf Knopfdruck Texte und Musik ertönen und der darauf aufbauenden Netzseite, Fotoaktion, Lesung, Theater. Die „preußische Jeanne d’Arc“ kämpfte nie in Afghanistan, aber dafür in den Befreiungskriegen gegen Napoleon. Und weil das für eine Jungfer von 28 Jahren ein Ding der Unmöglichkeit war, schloss sich die Heldenjungfrau dem Lützowschen Freikorps in Männerkleidern an.

In moderne Zeiten transponiert hat sie die Künstlerin Beate Klompmaker, die seit sechs Jahren mit ihrer Familie gleich nebenan am Richardplatz wohnt und regelmäßig beim Festival mitmacht. Und die Postanschrift der Kunstfigur stellt Beate Motel, Mitgründerin und Leiterin des Museums im Böhmischen Dorf. Beide sind Fans der wackeren Eleonore.

"Hier drücken"

Motels großartig verrumpelte Scheune im verborgenen Innenhof zwischen Richardstraße und Kirchgasse ist erprobte Kulturspielstätte. „Vernissagen, Vorträge – haben wir alles“, sagt sie und ist froh, dass durch die Kunstaktionen, Führungen, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen des Festivals so viele neugierige, offene Leute nach Neukölln kommen.

Beim Festkonzert zum Auftakt schlägt prompt wieder die böhmische Tradition durch. Der 1779 gegründete Bläserchor der böhmischstämmigen Herrnhuter Brüdergemeinde war der erste der Stadt. Freitagabend bläst er Rixdorf zusammen mit elf Kapellen ein Geburtstagsständchen.

Freitag 19 Uhr bis Sonntag 19 Uhr, Eröffnung mit Blaskonzert: 18.30 Uhr Richardplatz, zentraler Infopunkt: Passage, Karl-Marx-Straße 131, Programm im Internet: 48-stunden-neukoelln.de

Eleonore Prochaska, Wohnung. Außeninstallation des medialen Kunstprojektes
von Beate Klompmaker, Kirchgasse 60, Berlin, 25.06.-20.09.2011

Eleonore Prochaska, Plakate im Berliner Stadtraum, der Partnerstadt Neuköllns
Ústí nad Orlicí, in Tschechien und in div. bundesweiten Städten. 25.06.-20.09.2010

Eleonore Prochaskaauf dem Podium der Pressekonferenz zu 48StundenNeukölln,
Montag, 21.Juni. 2010, 11h

Theaterstück zu Eleonore Prochaska von K&K VolkArt, Berlin, 2011

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