Die Freiheit der Kunst: 20.9.2013 um 16 Uhr

Gefährliche Gedanken – Podiumsdiskussion zum Thema Überwachung, Sicherheit und die Freiheit der Kunst
Ort: Preview Art Fair Berlin 2013, Foyer der Opernwerkstätten Berlin, Zinnowitzer Str. 9, 10115 Berlin
Die aktuelle Diskussion um Überwachung und Sicherheit wirft auch die Frage auf, in wie weit die von der Verfassung garantierten Grundrechte wie das Recht auf Freie Meinungsäußerung oder die Freiheit der Kunst in Frage gestellt und relativiert werden.

Schon seit längerem setzen sich Künstler in mehr oder weniger öffentlichkeitswirksamen Aktionen mit diesen Aspekten auseinander: Surveillance Art, also die Kunst mit Material von Überwachungskamers, das Inszenieren von Theaterstücken vor den Kameras (Surveillance Camera Players) oder das mediale Kunstprojekt Eleonore Prochaska im Spiel zwischen Fiktion und Realität.

Ist die Freiheit der Kunst in Gefahr?
Muss sich gesellschaftskritische Kunst dem Supergrundrecht auf Sicherheit unterordnen?
Was kann Kunst als gesellschaftlicher Motor im öffentlichen Diskurs heute überhaupt noch bewirken?

Zu diesen Fragen diskutierten:
Herbert Mondry, Künstler und Vorstandsvorsitzender des bbk berlin,
Bugs Bunny, Aktivistin bei StopOrwell2020 ,
Sebastian Seitz, Gestalter und Mitgründer des Instituts für Raumforschung,
Beate Klompmaker, Bildende Künstlerin und Mitstreiterin bei netzwerkvirus und
Getrud Schrader vom Forschungsprojekt „Daten – Körper – Subjekt” an der Leibniz Universität Hannover.

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